VICTOR ODER DIE KINDER AN DER MACHT

©Joel Schweizer

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nach dem Stück von Roger Vitrac

Victor ist neun Jahre alt, furchtbar intelligent und fast zwei Meter groß. Es ist sein Geburtstag und zu diesem Anlass planen die Eltern für ihren hochbegabten und geliebten Sohn ein rauschendes Fest. Mit einem wankelmütigen Vater und einer Mutter, die den Schein zu wahren sucht, ist das Wunderkind mit dem besten Wissen über Ehebruch ausgestattet und jener Trivialität, die hinter der vermeintlichen Eleganz verborgen ist. Das Fest hätte einen normalen Verlauf nehmen können, wenn Victor nicht genau heute geplant hätte, die Lügen und Widersprüchlichkeiten der Erwachsenen zu entlarven. Die geladenen Gäste sind unter anderen die sechsjährige Esther und deren Eltern. Mit Esther versucht er in dieser Welt der Geheimnisse die Abgründe ihrer ganzen Grausamkeit zu offenbaren. Zusammen decken sie familiäre Beziehungen auf, von denen zuvor niemand etwas geahnt hat. Victors Mutter Emilie muss dabei zusehen, wie ihre scheinbar heile Familienwelt zusammenbricht. Denn nach und nach fallen immer mehr Anwesende Victor zum Opfer.

Regie: Katharina Rupp

Bühne: Vazul Matusz

Dramaturgie: Margrit Sengebusch 

mit: Tom Kramer, Jörg Seyer, Margit Maria Bauer, Anne Sauvageot (Lili), Tatjana Sebben, Günter Baumann, Atina Tabé, Vilmar Bieri

eine Produktion des Theater Orchester Biel Solothurn